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Übergriffe und Beinahe-Mord
Am 24. und 25. Juli kam es wieder zu massiven Übergriffen Marler Neonazis auf jugendliche BesucherInnen des Jugendzentrums „HoT Hagenbusch“, unter denen offenkundig AntifaschistInnen vermutet wurden. Während es am 24. noch „relativ“ glimpflich ausging, stürmten am Abend des 25. Juli ca 20 vermummte Neonazis die Umgebung des Jugendzentrums, das sich in einem kleinem Wäldchen befindet. Dabei griffen sie mehr oder weniger willkürlich die ins Jugendzentrum und zur Polizeiwache flüchtenden Jugendlichen an. Einen Jugendlichen, der nichteinmal antifaschistisch engagiert ist, griffen sie mit einem Messer an, als dieser einer bei der Flucht zurückgebliebenen helfen wollte. Er erlitt 6 Stichwunden, unter anderem am Hinterkopf. Der behandelnde Arzt sagte aus, wenn der Stich ein paar Zentimeter daneben gegangen wäre, sei er nun tot.
Eine andere Jugendliche wurde mit Glasflaschen beworfen, zu Boden gerissen und mit Tritten traktiert, sie erlitt eine leichte Gehirnerschütterung und Prellungen am ganzen Körper.
Demonstration
Als Reaktion auf diesen brutalen Angriff demonstrierten am 27. Juli gut 100 AntifaschistInnen in Marl spontan gegen die Neonazis.

Hacker-Angriffe
In der darauf folgenden Nacht starteten Neonazi-Hacker mittelschwere Angriffe auf Internetstrukturen örtlicher Antifagruppierungen. Eine website der Marler Antifa wurde defaced (das heißt sie wurde gehackt, die ursprüngliche Seite vom Netz genommen und eine eigene Internetseite drübergelegt), auf ihr wurden Fotos von angeblichen AntifaschistInnen veröffentlicht und mit einem kurzen Text versehen, was diese bereits verbrochen hätten. Dabei ist auffällig, dass nahezu alle Informationen frei erfunden waren, der Großteil der Personen nichteinmal in Antifa-Arbeit involviert ist. Insofern kann dieses defacement zwar das Selbstbewusstsein der Nazis weiter stärken, relevante Informationen sind allerdings nicht „geoutet“ worden. Weiterhin wurde eine Mailaddresse geknackt, auf der sich zum Glück nur verschlüsselte E-Mails der letzten 3 Tage befanden sowie ein Mailverteilungsring aufgedeckt, in dem sich ebenfalls nur verschlüsselte E-Mails befanden. Weiterhin ist eine Seite der „Vereinigung der Verfolgen des Naziregimes/Bund der Antifaschisten“ angegriffen worden. Da die Angreifer allerdings nicht besonders klug vorgingen, prüft die Server-Firma der angegriffenen Antifa-Seite nun eine Anzeige gegen die Hacker.
Fazit der vergangenen Vorfälle
Die Marler Neonaziszene wird also immer aggressiver. Die Devise, die schon vor Monaten galt, wird auch in der Marler Öffentlichkeit immer klarer : „Mord ist nicht mehr fern“. So existieren bereits einige Berichte, etwa der Marler Zeitung oder der WAZ, über diesen und andere Vorfälle. Die Nazis verfolgen die selbe Taktik wie bereits in der Weimarer Republik, jeden Widerstand gegen ihre menschenverachtende Politik durch massivste Einschüchterung zu unterbinden, damit sich ihnen niemand mehr in den Weg stellt. Genau dies aber werden wir nicht zulassen, und so bleibt auch unsere auf unserer Demonstration ausgesprochene Devise beibehalten :
Wir lassen uns von diesen Ereignissen nicht einschüchtern und werden weiterhin Antifa-Arbeit leisten !
weitere Artikel zum Thema :
Marler Zeitung
Indymedia 1
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derwesten.de
Wie erkennt man denn vermummte Nazis? Woran haben marler Jugendliche gesehen das das Nazis sind? Sollte man sich Sorgen machen zum Hagenbusch zu gehen? Habe ehrlich gesagt keine Lust dort meinen Lebensabend zu verbringen.
MfG
Denker
[ daran, dass sie, rechtsextremen Parolen schreiend, auf alternativ aussehende Menschen und vermeintliche Antifas losrennen um sie anzugreifen und sich danach im Internet mit ihren Taten brüsten ]
Scheiß Nazis !!!!!!!!!