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Abschluss der militanten Kampagne im Ruhrgebiet

1.12.2010

Die Ausgeschlafenen Autonomen Ruhr haben sich am 01.12. mit dem Abschluss der von ihnen ausgerufenen militanten Kampagne gegen Ehren- und Kriegermäler im Ruhrgebiet erneut zu Wort gemeldet. In ihrer Übersicht über den Aktionszeitraum werden nun insgesamt 18 Treffer gezählt. Zwei davon haben sich, wie wir berichteten, in Haltern am See ereignet. (#1 / #2 )

In dem Communiqué erklären die Ausgeschlafenen Autonomen die Motivation für das Lostreten der Kampagne und beschäftigen sich im Allgemeinen mit den Perspektiven autonomer & linksradikaler Politik im Ruhrgebiet:

Mit dem Aufruf, „das in Stein gehauene Geschichtsverständnis der Deutschen im Ruhrgebiet anzugreifen“, haben wir dabei einen Weg gefunden, das, was bisher klandestin von einzelnen Aktionsgruppen im Ruhrgebiet geplant und durchgeführt wurde (z.B.: Unna: Auto ausgebrannt / Uni-Bochum: Farbanschlag auf Toto und Harry) in einer Form umzusetzen, an der sich Autonome aus dem ganzen Ruhrgebiet niedrigschwellig und teils ohne Absprachen/Kenntnis untereinander haben beteiligen können. (…)
Wir wissen, dass man mit Farbanschlägen auf Denkmäler noch keine Perspektive auf die Emanzipation unserer Lebensverhältnisse, auf eine wie auch immer befreite Gesellschaft aufgeschlagen hat (…) Aber wir denken auch, dass sie sich nur realisieren kann durch den Aufbau handlungsfähiger Gruppen und Netzwerke, durch das Führen der richtigen Praxis. „Wir sind an der Seite derer, die sich organisieren.

Den lesenwerten ganzen Text samt einer Foto- und Artikelübersiht kann man u.A. bei linksunten.indymedia.org nachlesen, was an dieser Stelle auch empfohlen sei.

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